Dortmunder Stadtentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Art des Auftrags: Bauleistung, Bauleistung
Erfüllungsort: Deutschland, Deutschland
Haupteinstufung: Bauarbeiten, Gerüstarbeiten, Bauarbeiten, Gerüstarbeiten
Sprachen in denen Angebote oder Teilnahmeeinträge eingereicht werden können: Deutsch
Datum der Veröffentlichung: 07/04/2025
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/05/2025
Frist für den Eingang der Angebote: 09/05/2025 20:00:00 +02:00
Offizielle Bezeichnung: Dortmunder Stadtentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG
Tätigkeit des Auftraggebers: Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen
Adresse für die Einreichung: https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYYFDJKH
Kontakt E-Mail Adresse: l.klein@stadtdo.de
Zuschlagskriterien: Die Wertung erfolgt zu 100% anhand des günstigsten Angebotspreises.
Beschreibung:
Wesentliche Massen der zu vergebenden Bauleistungen: Arbeits- und Schutzgerüst W09 LK3: 3.020m² Vorhalten: 30.000m²Wo Arbeits- und Schutzgerüst W06 LK3: 990m² Vorhalten: 10.000m²Wo Raumgerüst: 480m³ Materialaufzug, 1000kg, 11m: 3 Stk
In Dortmund Hörde soll in verschiedenen Bauabschnitten zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden. Ein Teilbereich davon sind die drei Punkthäuser an der Stettiner Straße. Für das Gebiet gilt der Bebauungsplan Hö 273 (16.07.2021). Das Grundstück liegt in zweiter Reihe von der Wellinghofer Straße. Nach Nordwesten grenzt das Grundstück an einen Grünzug, der sich in Richtung Norden vorbei an der Konrad von der Mark Schule bis zur Kleingartenanlage erstreckt. Um einen Übergang von der geschlossenen Bauweise des angrenzenden Wohngebietes hin zur Grünfläche zu schaffen, sieht der B-Plan auf dem Grundstück drei Punkthäuser, zwei davon in gleicher Größe vor. Die Gebäude werden mit drei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss, das umlaufend mindestens 1,20m zurückspringt. Der B-Plan sieht eine maximale Höhe der Vollgeschosse von 9,00m vor. In Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt wird von den Vorgaben abgewichen und die Gebäude bis zu einem Meter höher gebaut. Dadurch kann eine angemessene Raumhöhe erreicht werden und die Gebäude zum Schutz vor Überflutung leicht erhöht gesetzt werden. Aufgrund der Stellplatzsatzung wird auf dem Grundstück eine Tiefgarage vorgesehen. Die Gebäude werden QNG zertifiziert und sind in Holz-Hybridbauweise geplant. Es ist eine Stahlbetonskelettkonstruktion in der Außenfassade, einem massiven Kern mit Aufzug und Treppenraum, sowie massiven Wohnungstrennwänden geplant. Die Fassade wird als vorgefertigte Holzrahmenbau geplant, sodass diese in einem hohen vorfertigungsgrad auf die Baustelle geliefert werden können. Das gesamte Dachgeschoss wird in Holzbauweise errichtet. Es sind 44 Wohneinheiten geplant in verschiedenen Größen. Ein Fokus liegt auf größeren Wohnungen für Familien. 40% der Flächen sind für den geförderten Wohnungsbau vorgesehen. Die Punkthäuser erschließen sich jeweils um einen zentralen Kern, von dem die Zugänge zu den Wohnungen abgehen. Aufgrund der vorgegebenen Kubatur ergeben sich innenliegende Räume, die für Abstellräume und Badezimmer genutzt werden. Die meisten Wohnungen erstrecken sich über zwei Fassadenseiten, sodass über den Tagesverlauf zu verschiedenen Zeiten Sonnenlicht in die Wohnungen fällt. Die Räume zwischen den Gebäuden werden als teilweise private, zum größten Teil als gemeinschaftliche Grünflächen anlegt, um einen Begegnungsort für die Bewohner*innen zu schaffen. Auf den Gebäuden wird entsprechend der Vorgaben der Stadt Dortmund ein Gründach und die Nutzung von PV-Anlagen vorgesehen. Nach aktuellem Stand ist der Anschluss an ein noch zu erstellendes Nahwärmenetz vorgesehen.
– Erklärung über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder der Handwerksrolle am Sitz des Unternehmens oder gleichwertiger Nachweis zur erlaubten Berufsausübung (gem. § 6a EU Nr. 1 VOB/A), – Erklärung über den Umsatz des Unternehmens sowie den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. (gem. § 6a EU Nr. 2c VOB/A) – Steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes über abgeführte Steuern (nicht älter als 6 Monate), a) Angaben über die Ausführung von Leistungen in den letzten bis zu fünf abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, wobei für die wichtigsten Bauleistungen Bescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung und das Ergebnis beizufügen sind. (gem. § 6a EU Nr. 3a VOB/A) g) Angaben über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal; (gem. § 6a EU Nr. 3g VOB/A) i) Angabe, welche Teile des Auftrags der Unternehmer unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. (gem. § 6a EU Nr. 3i VOB/A) Der öffentliche Auftraggeber wird andere ihm geeignet erscheinende Nachweise der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zulassen, wenn er feststellt, dass stichhaltige Gründe dafür bestehen.
Eignungskriterien:
Eintragung in das Handelsregister, Spezifischer Jahresumsatz, Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte www.vergabe.metropoleruhr.de.